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Kindersport: Die besten Sportarten für kleine Bewegungsfreaks

Süß sehen sie aus: Die kleine Emily in ihrem Tutu bei der Ballettaufführung, der stolze Max auf Pony Lulu und die freche Laura mit dem Tennisschläger in der Hand. Doch Kindersport ist mehr als nur süß. Er fördert die geistige und körperliche Entwicklung der Kids und macht obendrein noch eine Menge Spaß.

Bild: © moodboard/Corbis
© moodboard/Corbis

Aber welche Sportart darf es denn nun sein und welche eher nicht? Schicke ich mein Kind zum Judo oder doch lieber in den Fußballverein? All diese Fragen kann und sollte Ihnen nur eine einzige Person beantworten: Ihr Kind! Der Nachwuchs muss sich ausprobieren dürfen, um letztendlich das zu finden, was wirklich passt. Dabei kann es natürlich passieren, dass mehrere Male abgebrochen und wieder von vorne angefangen wird. Das ist völlig normal! Woher sonst sollte Ihr Kind wissen, was ihm tatsächlich langfristig gefällt, wenn es die Sportart noch nie ausprobieren durfte? Sparen Sie also besser das Geld für eine teure Sportausrüstung und warten erstmal ab, ob Ihr Kind sie überhaupt brauchen wird.


Sport in jedem Alter


Kinder bewegen sich von Natur aus gerne. Sie brauchen das tägliche Rennen und Toben, um sich rundum wohlzufühlen. Das gilt auch für die ganz Kleinen. Sogar Babys können innerhalb ihrer Möglichkeiten schon sportlich aktiv werden. Bestes Beispiel hierfür ist das Babyschwimmen. Dabei hat nicht nur der Nachwuchs Spaß. Auch Mama und Papa können so eine schöne Zeit mit ihrem Baby verbringen. Das stärkt obendrein die Bindung zueinander. Eine Alternative sind die vielen verschiedenen Babyspiel- und Bewegungskurse. In nahezu jeder Stadt wird ein bunter Strauß solcher Gruppen angeboten. Gleiches gibt es für Kleinkinder. Beim Mutter-Kind-Turnen beispielsweise wird der Nachwuchs ganz allmählich an sportliche Bewegungen herangeführt und das in Begleitung seiner engsten Bindungsperson.


In puncto Tabus gibt es ein paar Regeln, die Mama und Papa beachten sollten. Gewichtheben beispielsweise ist ein absolutes No-Go. Grund: Die Kinder entwickeln sich ja noch, ihre Muskeln wachsen und sind noch nicht ausgereift für derartige Belastungen. Dauerhafte Schäden können die Folge sein, wenn Kinder vor Erreichen der Pubertät zu Gewichten greifen.


Der Nachwuchs auf dem Siegertreppchen


Natürlich erfüllt es jedes Elternteil mit Stolz, wenn der eigene Spross seinen Sport auch noch so erfolgreich ausübt, dass er mit Pokalen überhäuft wird. Zum Ziel sollte das jedoch nicht werden. Denn: Durch einseitiges Training kann es ebenfalls zu erheblichen Schäden im Bewegungsapparat der Kids kommen. Kinder durchleben im Laufe der Zeit bestimmte körperliche und geistige Entwicklungsphasen. Fokussiert man innerhalb ihrer Entwicklung ein einseitiges Training, um Leistung zu erreichen, kann das gefährlich für die allgemeine körperliche Entwicklung des Kindes werden. Beispiel: Tägliches Turnen - zu junge Turnkinder entwickeln oft ein extremes Hohlkreuz. Im schlimmsten Fall könnte das zu einem Wirbelbogenbruch führen.


Beim Thema „Sport und Kinder", sollte eines nie außer Acht gelassen werden: Der Spaß an der Sache. Darum geht es letztendlich, und nur so bringt das Ganze auch weitere positive Nebeneffekte.

 

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